Workshop: Cybermobbing& digitale Lebenswelten

Dieser Workshop stärkt Schüler der 7./8. Klasse in ihrem sicheren und bewussten Umgang mit digitalen Medien. Der zentrale Schwerpunkt liegt auf dem Thema Cybermobbing – wie es entsteht, wie man sich schützt und wie eine Klassengemeinschaft gemeinsam dagegen vorgehen kann.

Durch hybride Arbeitsaufträge (digital & analog) und regelmäßige Gespräche im Klassenplenum reflektieren die Schüler ihr eigenes Verhalten und entwickeln Strategien für einen respektvollen Umgang im digitalen Raum.


Ziele des Workshops

  • Verständnis von Cybermobbing, seinen Formen und Auswirkungen.

  • Erlernen von Möglichkeiten der Prävention und Hilfe.

  • Förderung eines verantwortungsbewussten Medieneinsatzes im Alltag.

  • Stärkung der Klassengemeinschaft durch gemeinsame Reflexion.

  • Kritisches Hinterfragen eigener Mediengewohnheiten.


Schwerpunkt: Cybermobbing

Die Schüler beschäftigen sich intensiv mit:

  • Was ist Cybermobbing? (Beispiele, Mechanismen, Dynamiken)

  • Unterschied zu klassischem Mobbing und warum digitale Angriffe so belastend sind

  • Rechte und Schutzmöglichkeiten

  • Wie man Betroffene unterstützt und wie die Klasse gemeinsam handeln kann

  • Erkennen eigener Rollen (Mitläufer, Täter, Zuschauer, Helfer)


Hybride Arbeitsaufträge (digital & analog)

Digitale Aufgaben

  • Analyse von Videosequenzen

  • Erkennen problematischer Inhalte, Kommentare oder Konfliktsituationen

  • Interaktive Lernmodule: Was tun im Ernstfall?

Analoge Aufgaben

  • Fallbeispiele aus dem Alltag gemeinsam lösen

  • Brainstorming: „Was verletzt? Was hilft?“

  • Entwicklung eines gemeinsamen Klassenkodex für digitale Kommunikation

Die Kombination beider Arbeitsformen schafft Realitätsnähe und fördert aktives Lernen.


Gespräche im Klassenplenum

Im Mittelpunkt steht der offene Austausch:

  • Besprechen von Ergebnissen aus den Gruppenarbeiten

  • Gemeinsames Reflektieren: „Wie erleben wir Medien in der Schule und zu Hause?“

  • Sammeln von Strategien, Tipps und Regeln für einen respektvollen Umgang

  • Entwicklung eines gemeinsamen Schutzkonzepts für die Klasse (z. B. „Stop-Kriterien“, Ansprechpersonen, Verhalten im Ernstfall)

Diese Plenumsphasen ermöglichen den Schülern, die Perspektiven anderer zu verstehen und eine gemeinsame Haltung gegen Cybermobbing zu entwickeln.


Weitere Inhalte (kurz und ergänzend)

  • Bewusster Umgang mit eigener Bildschirmzeit

  • Schönheitsideale auf TikTok/Instagram: Was ist echt, was nicht?

  • Werbung, Fake News erkennen


Ziel des Gesamtkonzepts